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Steckbrett: Blockierkraft und Koordination

Ein Holzbrett voller Löcher und zwei Stäbe: Das Steckbrett sieht simpel aus, fordert aber Rücken, Schultern und Arme wie kaum ein anderes Gerät. Hier erfährst du, wie es funktioniert, welche Übungen es gibt und für wen es sich lohnt.

ChrisChris · aktualisiert Oktober 2026⏱ 3 Min. Lesezeit

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Was ist ein Steckbrett?

Zwei Stäbe, viele Löcher

Ein Steckbrett, im Englischen Pegboard, ist ein senkrechtes oder leicht überhängendes Holzbrett mit Löchern in einem gleichmäßigen Raster. Du hältst dich an zwei Holzstäben fest, die in den Löchern stecken. Dann ziehst du einen Stab heraus und steckst ihn in ein anderes Loch, während du am anderen hängst. So kletterst du das Brett hoch, runter oder zur Seite.

Das Wichtigste in Kürze

  • Trainiert Blockierkraft, Rücken und Schultern
  • Schont die Finger, weil du runde Stäbe greifst
  • Nichts für die ersten Wochen, eine gute Basis an Zugkraft hilft
  • Braucht Platz nach oben
  • Lässt sich gut selbst bauen
  • Immer mit Absprung-Plan, also Matte darunter

Lohnt sich das?

Vor- und Nachteile

Das bringt es dir

  • Starke Blockierkraft für lange Züge
  • Viel Rücken- und Schulterarbeit
  • Weniger Belastung für die Fingersehnen als am Board
  • Macht Spaß und lässt sich gut variieren

Das solltest du wissen

  • Braucht viel Höhe
  • Wenig Fingertraining
  • Stabile Montage nötig

Übungen

Die wichtigsten Übungen

Am Steckbrett kannst du fast endlos variieren. Diese drei Übungen sind der beste Einstieg:

Aufsteigen

Stab für Stab nach oben, immer abwechselnd. Die hängende Hand bleibt dabei möglichst gebeugt.

  • Blockieren
  • Grundübung

Diagonal und seitlich

Versetz die Stäbe schräg oder quer. Das trainiert Rumpf und Koordination zusätzlich.

  • Koordination
  • Rumpf

Blockhalten

Steck einen Stab weit oben, zieh dich hoch und halte die Position ein paar Sekunden, bevor du weitersteckst.

  • Maximalkraft
  • Fortgeschritten

Kaufkriterien

Worauf du achten solltest

Holz
hartes HolzSperrholz
EmpfehlungHartes Holz wie Buche oder Eiche hält die Belastung aus und die Löcher weiten sich nicht.
Raster
gleichmäßigeng
EmpfehlungEin gleichmäßiges Raster mit genug Abstand, damit du auch weite Züge üben kannst.
Stäbe
rund, griffigdünn
EmpfehlungRunde, griffige Stäbe, die satt in den Löchern sitzen und nicht wackeln.
Montage
fest an der Wandmobil
EmpfehlungSehr stabil verschraubt, mit genug Platz nach oben und einer Matte darunter.

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Trainingseinstieg

So startest du

⚠️ Vorsicht: Fang tief über der Matte an und steig erst höher, wenn du sicher abspringen kannst. Wer mit einem Stab abrutscht, fällt schnell unkontrolliert.
1

Aufwärmen

Schultern und Arme lockern, ein paar leichte Klimmzüge.

2

Tief starten

Die ersten Durchgänge knapp über der Matte, nur ein paar Löcher hoch.

3

Höher und weiter

Mit der Zeit mehr Löcher und größere Abstände zwischen den Stäben.

4

Pausen

Zwischen den Durchgängen zwei bis drei Minuten Pause, ein bis zwei Einheiten pro Woche.

FAQ

Häufige Fragen

Ist das Steckbrett etwas für Anfänger?

Für die ersten Wochen eher nicht. Du brauchst eine gewisse Grundkraft in Rücken und Armen, um sicher am Brett zu hängen. Wer ein paar Klimmzüge schafft, kann vorsichtig einsteigen.

Was trainiert das Steckbrett genau?

Vor allem Blockierkraft, Rücken, Schultern und Bizeps, dazu Rumpfspannung und Koordination. Die Finger werden wenig belastet, weil du runde Stäbe greifst.

Kann ich ein Steckbrett selbst bauen?

Ja, das ist ein beliebtes Projekt. Du brauchst eine stabile Hartholzplatte, ein gleichmäßiges Lochraster und zwei passende Rundstäbe. Entscheidend ist die sichere Befestigung an einer tragfähigen Wand.

Wie viel Platz brauche ich?

Je höher, desto besser. Viele Bretter sind etwa einen Meter hoch, zusätzlich brauchst du Platz zum Hängen darunter und eine Matte zum Abspringen.